Unteruhldingen bekommt ein neues Hafenmeistergebäude an der Westmole

Im Zuge der Uferneugestaltung soll 2019 das in die Jahre gekommene Hafenmeistergebäude durch ein neues ersetzt werden. Zudem gibt es Überlegungen zur Umgestaltung der Trockenliegeplätze.

Das Hafenmeistergebäude an der Westmole im Unteruhldinger Sportboothafen ist in die Jahre gekommen und soll im Rahmen der Uferneugestaltung durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Der Neubau ist für das Jahr 2019 beabsichtigt. Der Gemeinderat hat jetzt die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans "Westmole" zum Neubau des Gebäudes verabschiedet, da für diesen Bereich kein Baurecht besteht. Gleichzeitig hat das Gremium die Änderung des Flächennutzungsplans 2020 für diesen Bereich im Parallelverfahren beschlossen und beim Gemeindeverwaltungsverband Meersburg die Neuaufnahme der geplanten Sonderbaufläche "Westmole" beantragt. Bisher enthält der Flächennutzungsplan für diesen Bereich die Beschreibung "Grünfläche".

Nach Darstellung von Ortsbaumeister Norman Ziege bezieht sich der Bebauungsplan nur auf einen Teilbereich der Westmole, auf welchem das Hafenmeistergebäude derzeit steht. Dieser Bereich wird im Norden durch den asphaltierten Weg zum Hafen, im Osten durch den Schiffskran, im Süden durch das Hafenbecken und im Westen durch die Hafenkante begrenzt.

Gemeinderat Helmut Halbhuber (FW) regte an, bei den westlich des Hafenmeistergebäudes liegenden Trockenliegenplätze "dringend" eine optische Umgestaltung vorzunehmen. Schließlich sei künftig eine größere Bewirtung beim Gebäude vorgesehen, und der Blick der Gäste falle dann auf die Trockenliegeplätze. "Das ist kein gutes Aushängeschild für die Gemeinde, wenn ich von einem Personenschiff komme", sagte er.

Bürgermeister Edgar Lamm gab ihm Recht. Schon während der Bürgerworkshops zur Uferneugestaltung sei die Aufwertung der Trockenliegeplätze ein dringender Wunsch gewesen, teilte er mit. Der Rathauschef kündigte an, die Trockenliegeplätze an dieser Stelle zu ordnen und teilweise zu verschieben. Während des Bürgerworkshops im Juli dieses Jahres war für private Investoren plädiert worden, das Raumprogramm sollte neben dem Gastronom und Hafenmeister auch in Zusammenarbeit mit den drei Wassersportvereinen erstellt werden.

(Quelle: Südkurier vom 27.11.2017, Holger Kleinstück)