Familienfest für Einheimische und Geflüchtete

Beim Familienfest in Oberuhldingen lernen sich Einheimische und Geflüchtete bei Musik, Kaffee und Kuchen sowie bei kleinen kulinarischen Köstlichkeiten kennen.



Zu Beginn des Familienfestes wurde gemeinsam das Lied "Wie schön, dass wir zusammen sind" gesungen.

„Das Fest ist eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Bürgermeister Edgar Lamm verdeutlichte beim internationalen Familienfest auf dem Hof des Vereinehauses in Oberuhldingen, worauf es den Veranstaltern ankam: Ein gegenseitiges Kennenlernen bei Musik, Kaffee und Kuchen sowie bei kleinen kulinarischen Köstlichkeiten. Und das haben am Wochenende Einheimische und Geflüchtete gleichermaßen genutzt.

Die Gemeinde hatte in Zusammenarbeit mit dem Familientreff "Kunterbund" und dem Unterstützerkreis Migration (Umum) das Fest zum dritten Mal organisiert. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer trugen zum Gelingen bei. Auf dem Mitbring-Büfett mischten sich syrische Spezialitäten und Baklava unter Muffins, Streusel- und Zwetschgenkuchen. Neben der Hüpfburg erfreute sich auch der Schminktisch größter Beliebtheit bei den jüngsten Gästen.

Kleine Aufführungen mit im Programm
Für Unterhaltung sorgten zum einen die syrischen Geschwister Gharam (11), Rina (13) und Naram Mohammad (9) mit einem Tanz, zum anderen der Musikverein Oberuhldingen mit einem kleinen Ausschnitt aus seinem großen Repertoire. "Wir wollen hier bewusst keine großen Attraktionen, damit man miteinander ins Gespräch kommt“, verdeutlichte Anna-Jelena Grünvogel vom Familientreff im Gespräch mit dem SÜDKURIER den Sinn und Zweck des Festes.

Ein Begegnungscafé für alle Kulturen findet am kommenden Freitag, 28. September, 15 bis 17 Uhr, im Café Heimat in der Alten Fabrik im Ortsteil Mühlhofen, Daisendorfer Straße 12, statt.

(Quelle: Südkurier vom 25.09.2018, Holger Kleinstück)