Kindergarten Max & Moritz feiert 25-jähriges Bestehen

Zum 25-jährigen Jubiläum des Kindergartens in Oberuhldingen erwachen die Namensgeber Max und Moritz zum Leben. Die Kinder standen beim Jubiläumsfest im Mittelpunkt.

Bürgermeister Edgar Lamm tat es Wilhelm Busch gleich und dichtete anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums des Kindergartens "Max und Moritz": "Die Kinder zeigen Euch ganz famos, im Max und Moritz ist immer was los."

Im Rampenlicht standen an diesem Tag aber die Kinder des Kindergartens, denn jede Gruppe leistete ihren Beitrag zu einem gelungenen Programm. "Das Wichtigste sind bei uns die Kinder", betonte Kindergartenleiterin Marion Dörfler.

Während 1993 noch 50 Kinder betreut wurden, sind es heute 136 Kinder, die täglich im "Max und Moritz-Kindergarten" spielen und lernen. Fünf Jahre nach seiner Eröffnung bekam der "Kindergarten Linzgaustraße " 1998 den neuen Namen "Max und Moritz" verliehen. Die Namensgeber der Einrichtung waren beim bunten Sommerfest allgegenwärtig. So zierte deren Konterfei nicht nur Salzteigfiguren, Ausmalbilder oder Standbilder, sondern Max und Moritz wurden von den Kindern zum Leben erweckt.

Begleitet von der Musik der Kleinkindgruppen spielten die 3- bis 6-Jährigen die Streiche der zwei Schlingel nach. Jedes Kind hatte hier seinen großen Auftritt, ob als Zuckerkringel, Onkel Fritze oder Witwe Bolte. Die Aufregung war nicht nur bei den kleinen Nachwuchsschauspielern und- sängern zu spüren, auch Eltern und Gäste fieberten dem Auftritt der Kleinen entgegen.

"Ich war sehr aufgeregt, schließlich sehen alle Eltern zu", sagte Geburtstagskind Mia Bühler. Von ihrem Geburtstagsständchen, das auf Bitte Dörflers alle Gäste anstimmten, war sie sehr überrascht. "Einen schöneren Geburtstag kann man sich gar nicht vorstellen. Alle Freunde sind da und es herrscht eine tolle Atmosphäre", so Mias Mama Anna-Lena Beutler aus Oberuhldingen.

Während es mit Max und Moritz kein gutes Ende nahm, kamen die kleinen Hauptakteure auch nach dem Programm nicht zu kurz. Slackline und Bewegungsparcour luden in den Garten der Kindertagesstätte ein. In jedem Gruppenraum hatten sich Erzieherinnen und Kinder eine Überraschung ausgedacht und boten Raum für neue Streiche.

(Quelle: Südkurier vom 08.07.2018, Christiane Hartung)