Unser Leitbild

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  • Die Kinder stärken, die Sachen klären
In diesem Leitmotiv spiegeln sich die personale Dimension und der Sachbezug einer Bildungsarbeit, der sich das Kollegium der Lichtenbergschule verpflichtet fühlt. Insbesondere im Hinblick auf pädagogische Freiräume – bei Schwerpunktsetzungen im Rahmen der verbindlichen Bildungsarbeit, bei der Gestaltung des Schulprogramms und bei Angeboten im Ganztagesbereich – soll dieses Leitmotiv in konkrete Bildungsarbeit übersetzt werden.

Dabei orientieren wir uns an einem Bildungskonzept, das Bildung als Zusammenhang von drei Grundfähigkeiten versteht:
  • als Fähigkeit zur Selbstbestimmung,
  • als Mitbestimmungs- und
  • Solidaritätsfähigkeit.
Diese Grundkategorien dienen uns als Maßstab, pädagogisches Handeln zu legitimieren, zu strukturieren und zu konzentrieren.
  • Bildung als Fähigkeit zur Selbstbestimmung
In dieser Dimension dienen Bildungsangebote insbesondere dem Ziel der vielseitigen Interessen- und Fähigkeitsentwicklung („allseitige“ Bildung), der Persönlichkeitsbildung und der altersangemessenen Wissensvermittlung für ein kompetentes und verantwortliches Handeln der Schüler/innen in ihren gegenwärtigen und zukünftigen Lebenszusammenhängen.
 Als im Hinblick auf diese Zielsetzungen besonders bedeutsame Handlungsbereiche erachten wir
  • Angebote im musisch-ästhetischen Gegenstandsbereich (Chor, Theater, Gestaltungsprojekte);
  • Maßnahmen zur Lern- und Leseförderung;
  • Maßnahmen zur Gesundheits- und Bewegungserziehung und
  • Angebote zur Medienerziehung.
  • Bildung als Mitbestimmungsfähigkeit
In dieser Dimension sind Bildungsangebote insbesondere dem Ziel verpflichtet, die Mitbestimmungsfähigkeit der Schüler/innen altersangemessen in Bezug auf Aufgaben und Probleme zu fördern, die aus der Wir-Perspektive des gesellschaftlichen und globalen Zusammenhangs der Gegenwart und voraussehbaren Zukunft von Bedeutung sind.

Als im Hinblick auf diese Perspektive besonders bedeutsam erachten wir
  • Aktivitäten, die der Ausbildung einer demokratischen Mentalität der Lernenden dienen;
  • Formen ritualisierter Mitbestimmung der Schüler/innen in den Klassen und in der  Schule;
  • Angebote zum Bereich der Friedens- bzw. Gewaltproblematik (Gewaltprävention)
 sowie
  • Angebote zur Umwelterziehung.
  • Bildung als Solidaritätsfähigkeit
Der Anspruch auf Selbst- oder Mitbestimmung kann nur gerechtfertigt werden, wenn er allen zugebilligt wird. Daher bedeutet Bildung auch Mitdenken, Mitfühlen mit denjenigen und Engagement für jene, denen Selbstbestimmungsmöglichkeiten vorenthalten werden. Diese Fähigkeit und Bereitschaft zu sozial verantwortlichem Handeln soll in verschiedenen Handlungsbereichen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen gefördert werden, etwa im Rahmen von
  • Schulpatenschaften
  • Sozialkompetenz-Training
  • Erste-Hilfe-Kursen
  • „Dritte Welt“-Projekten